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Postwachstumsökonomie

©Wikipedia:
Niko Paech (* 9. Dezember 1960 in Schüttorf) ist ein deutscher Volkswirt. Er lehrt und forscht an der Universität Siegen als außerplanmäßiger Professor im Bereich der Pluralen Ökonomik.
Seine Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem im Bereich der Umweltökonomie, der Ökologischen Ökonomie und der Nachhaltigkeitsforschung. Paech hat in Deutschland den Begriff der „Postwachstumsökonomie“ geprägt und gilt als vehementer Verfechter der Wachstumskritik.

In seinem Buch ■ Befreiung vom Überfluss geht es hauptsächlich um:

  • Einschränkung der weltweiten Rohstoff/-Produktnutzung und Arbeitsteilung und der damit verbundenen Logistik (Globalisierung). 
  • Stärkung lokaler Versorgungssysteme (gemeinschaftliche  Landwirtschaft, lokale Währung wie z.B. "Chiemgauer").    
  • Stärkung von lokalen Genossenschaftssystemen (Mehrfachnutzung von Maschinen).    
  • Stärkung der Langlebigkeit und Reparaturfreundlichkeit von Konsumartikeln.    
  • Akzentverlagerung in der Bildungspolitik von der abstrakten zur handwerklichen Befähigung und Sesshaftigkeit.

Komplexitätsreduzierung

Ich habe Nico Paech bereits bei einem seiner Vorträge kennengelernt und erinnere mich noch gut an die damalige anschießende Diskussion.

Ein Hauptthema dabei war die überbordende Komplexität im Alltag. Eine Frau schilderte z.B. ihre Ansprüche an das Auto:
"Ich fahre damit nur täglich zur Arbeit und zum Einkaufen. Ich brauche den ganzen elektrischen Schnickschnack nicht wie z.B. Autoradio oder elektr. Fensterheber und dgl., muss das aber beim Kauf mitbezahlen. Ein einfaches, günstiges Auto, welches nur fährt gibt es leider gar nicht zu kaufen!"