"Ein Sozialist kann Christ sein, aber ein Christ muss Sozialist sein." Adolf Grimme
MRZ 2026 - Lars Klingbeil und Bärbel Bas taugen nur noch zur Beerdigung der SPD
Nach zwei Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sowie nach der krachenden Niederlage von Dieter Reiter bei der Münchner Oberbürgermeisterwahl, müsste nun dem letzten SPD-Mitglied und -Anhänger klar sein, dass mit den derzeitigen Parteivorsitzenden Lars Klingbeil und Bärbel Bas die endgültige Beerdigung der SPD eingeläutet ist. Dabei läßt sich das Siechtum der SPD eindeutig an einer ganz bestimmten Politik sowie an mehreren hierzu passenden Zeitpunkten und Akteuren erklären.
- Der eindeutige Grund, weshalb die SPD überflüssig geworden ist, liegt an ihrer seit Jahren anhaltenden Abkehr von einer klaren Bekämpfung des Turbokapitalismus sowie den damit unmittelbar verbundenen Koalitionen mit den Turbokapitalismusparteien CDU/CSU und FDP.
Der deutlichste Beleg für diesen Irrweg ist die Gründung und das Erstarken der Partei Die Linke inkl. BSW, was andererseits untrennbar mit den beiden glaubhaftesten Sozialdemokraten (und wahren Erben Willy Brandts) Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht verknüpft ist. Um es daher kurz zu sagen:
- Mit einer klaren Unterstützung von Oskar Lafontaine wäre die SPD heute alleinige Regierungspartei und Sahra Wagenknecht wäre ihre Vorsitzende und Bundeskanzlerin.
Die Misere begann daher im Jahr 2003 mit dem "Genossen der Bosse", Gerhard Schröder und seiner unsäglichen Agenda 2010 mit den sog. Hartz-Reformen. Seit über 20 Jahren geht es daher mit der SPD kontinuierlich bergab, was auch nicht mit der Kanzlerschaft von Olaf Scholz und seiner unsäglichen Ampelregierung mit der FDP aufgehalten wurde - im Gegenteil!
Eine weitere unrühmliche und entscheidende Rolle auf diesem abschüssigen Weg spielte ein weiterer Sozialdemokrat, der ehemalige Kanzleramtsminister von Gerhard Schröder sowie heutige Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Das konservative "Seeheimer Kreis-Mitglied" Steinmeier versetzte der SPD einen weiteren empfindlichen Todesstoß als er Ende 2017 in seiner Funktion als "staatstragender" Bundespräsident den Gang der SPD in eine Große Koalition mit der CDU/CSU unter Angela Merkel nahezu erpresste. Der damals unterlegene Kanzlerkandidat der SPD, Martin Schulz war dazu nicht bereit und wollte richtigerweise die SPD lieber in die Opposition führen. Die Karriere des letzten Hoffungsträgers der SPD, Martin Schulz war damit zu Ende und ein Jahr später wurde auch noch die linke Parteivorsitzende Andrea Nahles parteiintern ausgebootet.
Mit Lars Klingbeil und Bärbel Bas, hat dieser kontinuierliche Abstiegsprozess der SPD personell nunmehr den vorläufigen farblosen Höhepunkt der Anbiederung an die turbokapitalistischen und turbopopulistischen Blackrock-Merz und Bratwurst-Söder-Parteien CDU und CSU erreicht. Die wichtigste Lehre für die SPD aus den vergangenen über 20 Jahren muss daher lauten:
- Die SPD darf niemals mit einer der kapitalistischen Rechtsparteien CDU, CSU, FDP, Freie Wähler und AfD eine Koalition eingehen!
Auch nicht um den Preis, dass damit ggf. eine Nazikoalition mit der AfD zustande käme. Denn exakt diese linke Brandmauer zum Kapitalismus ist der entscheidende Hebel, die AfD wirksam zurückzudrängen.
Die SPD ist die älteste Partei Deutschlands und hat daher den Anspruch auch in unserer Zeit noch die tragende Rolle in der Politik zu spielen - daher: Getreu dem Vermächtnis von Willy Brandt: „Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer. Darum – besinnt Euch auf Eure Kraft und darauf, daß jede Zeit eigene Antworten will und man auf ihrer Höhe zu sein hat, wenn Gutes bewirkt werden soll.“, muss heute die Hauptforderung der SPD lauten:
- Enteignung aller Milliardäre und Multimillionäre!
Ich bin überzeugt, dass es mit dieser Forderung in kürzester Zeit zu einer Vereinigung von SPD, Linke, BSW und sogar großer Teile der Grünen zu einer neuen SPD kommen würde und damit die verheerende Spaltung der politischen Linken in Deutschland ein Ende hätte. Ein Rücktritt bzw. Rausschmiss der gesamten derzeitigen SPD-Führung in allen Funktionen ist daher unumgänglich. Denn es gäbe auch immer noch eine klare und letzte Rettung für die SPD ... wenn sie noch will ... Sahra Wagenknecht, bitte übernehmen !!!
MRZ 2026 - Hohe Spritpreise > sinkende Weltwirtschaft 👍
Der Iran-Krieg machst möglich! Die Spritpreise an den Tankstellen schießen weltweit in die Höhe, da der Iran die Straße von Hormus mit militärischen Mitteln für die Durchfahrt der Öltanker sperrt und damit ein Viertel des weltweiten Handels mit Erdöl blockiert. Auch weitere wichtige Rohstoffe wie Erdgas, Düngemittel und Chemikalien aus den nunmehr "eingesperrten" arabischen Scheichländern verknappen weltweit das Angebot und treiben damit die Preise in die Höhe.
Ginge es hier nicht um eine kriegerische Auseinandersetzung zwischen USA und Israel gegen den Iran, mit Tausenden von Toten, Verletzten und großem menschlichen Leid auf beiden Seiten der Kriegsparteien, so müsste man dem Herrgott danken für diesen glücklichen Eingriff in den Tanz um das goldene Kalb der ausser Rand und Band geratenen Menschheit.
Die Folge dieser Entwicklung hat nämlich auch mindestens zwei große Gewinner:
1. Die Umwelt, welche aufgrund des spürbaren Rückgangs der Weltwirtschaft in allen direkt und vor allem auch indirekt betroffenen Wirtschaftszweigen eine sehnlichst erwartete Periode des "Durchschnaufens" erhält. Alleine schon wenn wegen der hohen Spritpreise weniger Auto gefahren und geflogen wird, könnte das ähnliche "dunstfreie Zonen" bringen, wie wir das in der Corona-Zeit erleben durften. Der zwangsweise Rückgang des Konsums mit ggf. Stillstand ganzer Industriezweige bringt natürlich den größten Effekt.
2. Die kapitalistische Menschheit, welche einen dringend notwendigen Dämpfer für ihre gottlosen Allmachtsphantasien erhält und daher zumindest für eine merklich längere Phase "kleinere Brötchen backen" muss. Wer trotz hoher Spritpreise Auto fährt (oder dazu gezungen ist), muss sich anderweitig einschränken und wenn es nur die geplante Urlaubs-Flugreise ist.
Der letzte Punkt läuft natürlich auch in der Krise nach dem kapitalistischen Egoprinzip ab. Ein paar superreiche Ölmagnaten verdienen sogar noch an der Krise und werden zunächst noch reicher. Dennoch schlägt in kürzester Zeit die Krise der am härtesten betroffenen Unter- und Mittelschicht aufgrund derer zwangsläufiger Investitions- und Konsumeinschränkungen auch auf die Einkünfte der Oberschicht und dort vor allem auf deren Börsenkurse durch.
Dennoch kann die gesamte Entwicklung am Ende auch zur ganz großen Katastrophe führen. Diese tritt dann ein, wenn der kapitalistische Pöbel, welcher seit der Erfindung der Dampfmaschine in kleinen und seit der Erfindung des Computers in rasend schnellen Schritten die Demut vor der göttlichen Schöpfung verloren hat, keinen Ausweg aus seiner tiefen Hoffnungslosigkeit mehr sieht und dann panisch "alles kurz und klein schlägt". Entsprechende blutige Revolutionen und Bürgerkriege hat die Welt schon mehrfach erlebt.
Sollte es tragischerweise zu dieser ganz großen Katastrophe kommen, so stehen zumindest heute schon die "geistigen Väter und Mütter" des Pöbels fest. Es sind wieder die selben Egomanen und politischen Verführer aus dem rechten kapitalistischen Lager (bei uns CDU, CSU, FDP, Freie Wähler, AfD und zunehmend auch SPD und Grüne), welche die Menschen mit Brot & Spiele in einen Rausch und einen Tanz um goldene Kälber geführt haben und zur Verteidigung dieses frevelhaften Lebensstils auch vor Kriegen nicht zurückschrecken.

Möge der Zorn Gottes zumindest diejenigen verschonen,
welche zeitlebens rechtschaffend versucht haben, nach seinen Zehn Geboten zu leben.
